Rheumaanamnese

Eines der wichtigsten Instrumente in der Rheumatologie stellt das ausführliche Anamnesegespräch mit dem Patienten dar.

Deshalb stellt der Rheumatologe etliche Fragen, die ihn vermeintlich ja gar nichts angehen wie beispielsweise Augenerkrankungen, Hauterkrankungen, Erkrankungen der Schilddrüse, Ohrspeichelddrüsen, Herz, Lunge, Nieren, entzündliche Darmerkrankungen, Aborte in der Schwangerschaft, Beinvenenthrombosen, Arbeitssituation, Auslandsaufenthalte, stattgehabte Infektionserkrankungen, Auftreten und Dauer von Gelenk und Weichteilschmerzen und vieles mehr.

Diese Symptome und durchgemachte Leiden, auch nur ein einzelnes davon, können ein bedeutendes Indiz vor das Vorliegen einer Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis sein.

Laborbefund, Röntgen und Anamnese dienen dem Rheumaspezialisten zur Diagnoseerstellung und raschen Ergreifung von Therapiemaßnahmen.